
Hallo, ich bin Norit. Hab bitte ganz viel Geduld mit mir. 


Norit
Männlich · Erwachsen (Alter in Jahren: etwa 8) · Getigert
Bei dir wohnt schon eine Katze? Unser kostenloser Planer für die Zusammenführung hilft dir, die ersten Wochen im passenden Tempo für beide zu gestalten.
Am allerliebsten: Den richtigen Zeitpunkt suche ich mir selbst aus.
- extrem scheu ist
- aktiv ist
- sich gut mit anderen Katzen verträgt
- sicheren Freigang braucht
- eine ruhige Familie braucht
Gesundheits-Checkliste
- Gechippt — Noch nicht
- Geimpft — Noch nicht
- Kastriert
- Entwurmt
- Getestet & tierärztlich untersucht
Die Geschichte von Norit
Ich bin mit meinen zwei Geschwistern irgendwo draußen in der Natur zur Welt gekommen, aber in der Nähe eines Hauses. Meine Mama heißt Nera und ist auch hier. Dann hat uns ein Mensch vor einem Haus ausgesetzt. Ab da gab es für mich regelmäßig leckeres Futter und ein Dach über dem Kopf. Trotz aller Bemühungen habe ich bisher nur wenig Vertrauen zu Menschen gefasst. Als ich klein war, fiel das noch nicht so auf. Aber je größer ich wurde und je mehr ich auf Streifzüge ging, desto misstrauischer wurde ich. Ich habe auch schon eine Zeit lang im Haus gelebt, aber dort habe ich große Angst. Deshalb bin ich meistens draußen und kann jederzeit ins Nest zurückkommen, wenn mir danach ist. Besonders mutig bin ich nämlich nicht. Weit weg gehe ich nie.
Ich bin freundlich und suche keinen Streit, aber auf den Pfoten herumtrampeln lasse ich mir auch nicht. Ein paar auserwählten Menschen zeige ich sogar mein Bäuchlein – auch wenn das nach meiner bisherigen Erzählung vielleicht überrascht. Karen meint also, es gibt noch Hoffnung. Nur mit ganz sanfter Stimme und ganz viel Geduld im Herzen schafft man es, dass ich einen Menschen adoptiere. Manche finden, ich sehe ziemlich gewöhnlich aus. Aber schau mal genau hin: In mir stecken 50 Grautöne, und auf meinen Rotluchsschwanz bin ich mächtig stolz.
Vor der Kamera
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Lies die Geschichte
Nera und ihre Babys kamen bei mir zu Hause vorbei
Film auf Englisch – vollständiges Transkript weiter unten
Lies die Geschichte
Ein Tag bei Mumcat. Dreißig Katzen. Ein Mensch. Los geht’s um 8 Uhr morgens.
Jeder Morgen beginnt mit einer Runde durchs Haus, einem Guten Morgen mit herrlich alberner Stimme und einer kurzen Bestandsaufnahme: Was wurde über Nacht alles umgeworfen?
Frühstück gibt’s in Schichten. Ein Inhalator für Malu. Augentropfen für Bagheera. Schilddrüsenmedikamente für Nera, versteckt in einer großzügigen Portion Churu. Manche Katzen fressen zusammen. Manche teilen ihren Futterplatz mit niemandem. Niemals. Und Evita ist natürlich schon da und hat ihre Wünsche angemeldet.
Dann sind die Näpfe, die Schlafplätze und die große Sandkiste dran. Und ein bisschen Zeit zum Schnurren bleibt auch. Während die Katzen dösen, geht sie online auf Schnäppchenjagd nach Großpackungen. Dreißig Katzen verbrauchen eine Menge Streu.
Nachmittags stehen Tierarztbesuche an, meist zweimal pro Woche, mit jeweils zwei Katzen. Oder Einkäufe: Streu, Trockenfutter, Dosen und Spezialfutter. Oder die Wäsche: Steppdecken, Kissen, Kuscheldecken … alles frisch gewaschen für die Nickerchenplätze.
Um sieben wird die Tasche gepackt, und sie macht sich auf den Weg zur Straßenkatzenkolonie. Ein paar Katzen setzen sich zu ihr. Ein paar muss sie rufen. An zwei oder drei Stellen werden die Näpfe gefüllt.
Dann geht’s nach Hause zur letzten Mahlzeit des Tages. Die wird jedes Mal ausgesprochen dankbar angenommen. Das hört man am Fauchen.
Um ein Uhr nachts: die letzten Tabletten für Nera, die letzten Tropfen für Bagheera und noch einmal nachsehen, ob in jedem Napf ein bisschen Trockenfutter liegt. Dann darf endlich auch mal jemand anderes schlafen.
Das war ein echter Tag bei Mumcat. Morgen macht sie das alles noch einmal.