
Hi, ich bin Mikka – der jüngste Neuzugang unter den geretteten Katzen. 


Mikka
Weiblich · Erwachsen (Alter in Jahren: etwa 2) · Dreifarbig
Am allerliebsten: Versteckt sich immer noch gern, wenn Besuch kommt.
Gesundheits-Checkliste
- Gechippt
- Geimpft
- Kastriert
- Entwurmt
- Getestet & tierärztlich untersucht
Die Geschichte von Mikka
Im Oktober 2021 wurde ich in einem abgeschlossenen Garten entdeckt. Nur ein kleines Loch in der Tür und eine andere Katze verrieten, dass ich da war. Damals war ich vielleicht 4-5 Monate alt. Von da an bekam ich jeden Abend Futter durch dieses kleine Loch. Den Großteil der kältesten Monate verbrachte ich dort – ohne die geringste Lust, mit der fütternden Hand auf Tuchfühlung zu gehen. Doch im Januar bekam ich Besuch von ein paar stattlichen Katern. Und na ja, da war ich dann schon mal ein paar Tage verschwunden.
Eines Tages sagte die Hand: „Du kommst jetzt mit zu mir nach Hause, junge Dame. Keine Babys. Die Straße ist ein gefährlicher Ort.“ So ganz verkehrt fand ich das nicht. Es dauerte noch zwei Monate, aber eines schönen Abends kam ich heraus und spielte mit den Füßen. Dieser Mensch brachte mich an einen warmen Ort. Obwohl ich Angst hatte, entspannte ich mich bald. Ich bekam reichlich Futter und konnte durch die Tür andere Katzen sehen. Mein Mensch nahm sich Zeit zum Spielen, und wir hielten auch zusammen kleine Nickerchen. Inzwischen habe ich meine Kastration schon hinter mir. Ich bin eine freie Katze. Gerade lerne ich alle und das ganze Revier kennen. Ein paar andere junge, verspielte Katzen wie mich habe ich schon gefunden. Wenn nicht viel los ist, ziehe ich mich gern in mein Zimmer zurück. Die Tür ist jetzt nur noch nachts zu. Den Rest des Tages kann ich machen, was ich will. Meistens folge ich am liebsten meinem Menschen. Die anderen offenbar auch.
Vor der Kamera
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Jeden Tag stellen Menschen ihrem Computer dieselbe Frage: Warum macht meine Katze das?
Wir haben uns den Anthropic Economic Index angeschaut. Er zeigt anhand anonymisierter Gespräche, wofür Menschen die KI Claude nutzen.
In Spanien geht es in etwa einem Viertelprozent aller Gespräche um Tierverhalten. Das klingt nach wenig. Aber es ist genauso viel wie zum Thema Garten und mehr als zur Hautpflege.
In Polen, einem der katzenverliebtesten Länder Europas, liegt der Anteil sogar noch etwas höher.
Und bei Google? Die meistgesuchte Warum-Frage über Katzen lautet: Warum schnurren Katzen? Danach kommen Milchtritt, Beißen, Kartons, Grasfressen … und „Warum folgt mir meine Katze überallhin?“
Seine Majestät wüsste gern, warum sich plötzlich alle so für ihn interessieren.
Die ehrliche Antwort? Katzen sprechen mit ihrem Körper, nicht mit Worten. Und wir Menschen lernen diese Sprache noch.
Deshalb haben wir zu jeder dieser Fragen einen Ratgeber geschrieben. Auf Grundlage fundierter Forschung – und mit reichlich Katzenhaaren garniert.
Seine Majestät hat sie alle gelesen. Er bleibt … ein Rätsel.
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Seine Majestät hat sich schon wieder übergeben. Natürlich auf den Teppich. Alle zucken mit den Schultern: Katzen erbrechen eben manchmal. Aber regelmäßiges Erbrechen ist nicht normal.
Eine mögliche Ursache ist IBD: eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Dabei bleibt die Schleimhaut im Magen oder Darm über längere Zeit entzündet. Das Futter wird deshalb nicht richtig verdaut.
Die Anzeichen? Immer wieder Erbrechen. Durchfall oder weicher Kot. Gewichtsverlust, obwohl die Katze frisst. Kaum Appetit – oder plötzlich Riesenhunger. Und, was viele überrascht: häufiges Hochwürgen von Haarballen. Passiert das häufiger als etwa einmal im Monat, ist ein Tierarztbesuch sinnvoll.
Einen einzelnen Test dafür gibt es nicht. Dein Tierarzt schließt zunächst andere Ursachen aus, etwa Parasiten, Schilddrüsenprobleme, Nieren- oder Lebererkrankungen und Futterunverträglichkeiten. Dann folgen meist Blutuntersuchungen, ein Ultraschall und manchmal die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe aus dem Darm. Nur diese Gewebeprobe gibt Gewissheit und hilft, IBD von einer Form des Lymphoms zu unterscheiden, die ganz ähnlich aussehen kann.
Die gute Nachricht? IBD lässt sich meist nicht heilen, aber gut behandeln. Die Behandlung beginnt oft mit einer speziellen Diät, manchmal ergänzt durch entzündungshemmende Medikamente und Vitamin-B12-Spritzen.
Viele Katzen mit IBD führen ein langes, glückliches Leben. Seine Majestät findet sein neues Diätfutter langweilig. Der Teppich ist begeistert.
ratgeber