
Hi, ich bin Maya. Am liebsten verkrümle ich mich ins Gebüsch und bleibe für mich. 


Maya
Weiblich · Erwachsen (Alter in Jahren: etwa 11) · Schildpatt
Am allerliebsten: Aus einem Versteck die Welt beobachten – vor allem diese seltsamen, lauten Menschen.
Gesundheits-Checkliste
- Gechippt
- Geimpft
- Kastriert
- Entwurmt
- Getestet & tierärztlich untersucht
Die Geschichte von Maya
Am vergangenen 21. Februar bin ich 11 Jahre alt geworden. Geboren wurde ich mit meinen Geschwistern in einem Haus. Trotzdem bin ich ein echter Angsthase. Lärm mag ich überhaupt nicht – da nehme ich meistens Reißaus. Im Moment verbringe ich viel Zeit drinnen, weil mein Mensch sich wegen meines Alters und meiner ständigen Ausflüge ins Nirgendwo zu viele Sorgen macht.
Würden wir in einer ruhigen Umgebung leben, wäre ich ganz bestimmt draußen unterwegs. Und viel glücklicher. Du kannst mich adoptieren oder einfach eine Patenschaft für mich übernehmen. Gesundheitlich geht es mir richtig gut. Die kleinen Probleme mit Bakterien, die ich mir durch Zecken eingefangen hatte, sind längst Geschichte – damals war ich gerade mal 6 Monate alt. Seitdem führe ich ein sehr gesundes Katzenleben.
Vor der Kamera
Maya im Video ansehen
Film auf Englisch – vollständiges Transkript weiter unten
Lies die Geschichte
Ein Tag bei Mumcat. Dreißig Katzen. Ein Mensch. Los geht’s um 8 Uhr morgens.
Jeder Morgen beginnt mit einer Runde durchs Haus, einem Guten Morgen mit herrlich alberner Stimme und einer kurzen Bestandsaufnahme: Was wurde über Nacht alles umgeworfen?
Frühstück gibt’s in Schichten. Ein Inhalator für Malu. Augentropfen für Bagheera. Schilddrüsenmedikamente für Nera, versteckt in einer großzügigen Portion Churu. Manche Katzen fressen zusammen. Manche teilen ihren Futterplatz mit niemandem. Niemals. Und Evita ist natürlich schon da und hat ihre Wünsche angemeldet.
Dann sind die Näpfe, die Schlafplätze und die große Sandkiste dran. Und ein bisschen Zeit zum Schnurren bleibt auch. Während die Katzen dösen, geht sie online auf Schnäppchenjagd nach Großpackungen. Dreißig Katzen verbrauchen eine Menge Streu.
Nachmittags stehen Tierarztbesuche an, meist zweimal pro Woche, mit jeweils zwei Katzen. Oder Einkäufe: Streu, Trockenfutter, Dosen und Spezialfutter. Oder die Wäsche: Steppdecken, Kissen, Kuscheldecken … alles frisch gewaschen für die Nickerchenplätze.
Um sieben wird die Tasche gepackt, und sie macht sich auf den Weg zur Straßenkatzenkolonie. Ein paar Katzen setzen sich zu ihr. Ein paar muss sie rufen. An zwei oder drei Stellen werden die Näpfe gefüllt.
Dann geht’s nach Hause zur letzten Mahlzeit des Tages. Die wird jedes Mal ausgesprochen dankbar angenommen. Das hört man am Fauchen.
Um ein Uhr nachts: die letzten Tabletten für Nera, die letzten Tropfen für Bagheera und noch einmal nachsehen, ob in jedem Napf ein bisschen Trockenfutter liegt. Dann darf endlich auch mal jemand anderes schlafen.
Das war ein echter Tag bei Mumcat. Morgen macht sie das alles noch einmal.