24. Oktober 2026 · Lesezeit: 3 Min.
Gemeinsam spielen: So wächst ihr zusammen

Dalia hat diesen Text aus ihrer langjährigen Erfahrung mit Katzen heraus geschrieben. Wir haben die Tippfehler ausgebügelt; die Meinungen sind ganz ihre eigenen.
Deine Katze schläft die ganze Zeit? Das machen Katzen, wenn es sonst nichts zu tun gibt. Nicht mal eine Fliege zum Jagen!

Warum Spielen wichtig ist

Mit deiner Katze zu spielen, tut ihrer Gesundheit in vielerlei Hinsicht gut. Bewegung hält sie fit. Das ist gut für die Muskeln, auch für den großen, wichtigen: das Herz.
Manchmal liegt das Übergewicht einer Katze an der Bequemlichkeit ihres Menschen, nicht am Futter. Bevor du deiner Katze wegen ihrer Gewichtszunahme weniger Futter gibst, frag dich: Könnte es vielleicht, nur vielleicht, daran liegen, dass sie sich überhaupt nicht bewegt? Sonst sorgst du für doppelten Frust: Schon keine Spielzeit, und jetzt auch keine Leckerli mehr! (Wenn deine Katze tatsächlich übergewichtig ist, kann dein Tierarzt dir helfen, ihre Ernährung sicher anzupassen.)
Gelangweilte Katzen sind nicht einfach nur faul
Katzen sind uns sehr ähnlich, und auch sie können depressiv werden. Deine Katze nimmt also womöglich nicht nur zu – das ist die sichtbare Spitze des Eisbergs. Vielleicht wird sie auch langsam immer niedergeschlagener und teilnahmsloser, ohne dass du es bemerkst.
In den sozialen Medien lachen die Leute über den „faulen Fellklops“. Aber wenn diese Katze sprechen könnte, würde sie vielleicht so etwas sagen wie: Meine Tage sind alle gleich; im Schlaf kann ich dem ganz gut entkommen.
Ich frage mich oft, wie viele Krankheiten mit Langeweile angefangen haben. Das lässt sich schwer messen, wenn der Patient nicht unsere Sprache spricht. Aber Katzen sind keine Bücher, die man ins Regal stellt.
Nimm dir die Natur zum Vorbild
Draußen würde deine Katze gemütlich dösen, aber auch aktiv sein. Selbst eine kastrierte, gut gefütterte und gut versorgte Katze würde ungefähr genauso viel Zeit mit Ruhen wie mit Aktivsein verbringen. Da sprechen wir aus langjähriger Erfahrung und Beobachtung.
Deshalb ist eine katzengerechte Wohnung so wichtig. Versuch bei Katzen immer, dir die Natur zum Vorbild zu nehmen. Dann braucht es auch kein teures Spielzeug:
- Einen Tunnel. Kauf einen oder bau selbst einen, wenn du handwerklich geschickt bist.
- Einen einfachen Stock, an dem etwas an einer Schnur baumelt. Das reicht völlig.
- Und dann: spielen.

Spiel mit deiner Katze!
Das vertreibt den Stress. Und bringt euch näher zusammen. Wenn du zum Spielkameraden deiner Katze wirst, habt ihr in Sachen Bindung schon gewonnen.

Da haben alle etwas davon
Lerne dein Fellkind kennen. Beobachte es und hab Spaß. Irgendwann ertappst du dich dabei, wie du ganz albern vor dich hin grinst. Deine Ausdauer wird besser, und deine Katze lässt sich von deiner guten Laune anstecken. Eine Runde Lachen, völlig kostenlos. Mehr als ein Fellkind? Wunderbar: Dann vervielfacht sich der Spaß.

Lass dein inneres Kind raus.
Mehr Ideen für Wohnungskatzen: So bleibt deine Wohnungskatze glücklich. Und wenn beim Spielen manchmal deine Knöchel dran glauben müssen: Warum beißt mich meine Katze?
Hinter Geschichten wie dieser stecken Futterkosten, Tierarztrechnungen und viel Zeit.
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