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In Erinnerung

Noa

Männlich · Erwachsen (Alter in Jahren: etwa 2) · Schwarz

Am allerliebsten: am Feuer klassischer Musik lauschen.

In Erinnerung an Noa

Noa ist im Mai 2022 gestorben. Er war an trockener FIP erkrankt. Mehr dazu kannst du im Beitrag Noa hat uns verlassen lesen.

Ich bin ein lieber Kerl, kann aber auch Temperament zeigen, wenn es sein muss. Grenzen setzen? Kann ich. Andere Katzen respektiere ich, und manchmal bin ich auch für Spaß zu haben. Mit Besuch komme ich ganz gut klar. Deshalb glaube ich: Wenn du mich adoptierst, würden wir uns beide ziemlich schnell miteinander wohlfühlen. Am schwierigsten wird es mit mir, wenn du versuchst, mir Medikamente zu geben. Das kommt leider ziemlich oft vor. Lies unten weiter.

Meine Gesundheit macht gerade Sorgen. In letzter Zeit werde ich ziemlich oft zum Tierarzt gebracht. Ich bin dünner, als ich sein sollte, und manchmal etwas schlapp. Wir lassen weiter abklären, was genau los ist.

Wenn es mir gut geht, bin ich ein verspielter Kerl. Geboren wurde ich sicher und wohlbehütet in einem Zuhause. Leider macht mir immer wieder das Calicivirus zu schaffen ... und gerade versuchen wir herauszufinden, wer da an meiner Stelle futtert. Viele schlimme Krankheiten wurden schon ausgeschlossen, und ich werde regelmäßig entwurmt. Mal sehen ...

Vor der Kamera

Noa im Video ansehen

Für Noa

Film auf Englisch – vollständiges Transkript weiter unten

Lies die Geschichte

Das ist Noa. Er kam bei uns zu Hause zur Welt, seine Mama war Bati. Er war sanft, ein bisschen zerbrechlich … und ging nie nach draußen.

Noa hatte FIP: feline infektiöse Peritonitis. Am Anfang steht ein sehr verbreitetes Coronavirus, das die meisten Katzen in sich tragen, ohne dass es ihnen schadet. Doch bei einigen wenigen verändert sich das Virus, und der Körper richtet sich gegen sich selbst.

Jahrzehntelang bedeutete FIP vor allem eines: Abschied nehmen. Als Noa krank wurde, gab es kein Heilmittel.

Dann, im Jahr 2019, veröffentlichten Forschende der University of California, Davis eine Studie zu einem antiviralen Wirkstoff namens GS-441524. Die meisten Katzen wurden wieder gesund.

Heute berichten Studien, dass mehr als acht von zehn behandelten Katzen wieder gesund werden.

Anfangs hieß die Behandlung: jeden Tag eine Spritze, zwölf Wochen lang. Vierundachtzig Spritzen insgesamt. Und die brennen. Die Katzen fanden das alles andere als toll. Heute gibt es dafür in vielen Ländern eine Tablette.

Doch noch immer entscheidet dein Wohnort darüber, ob dein Tierarzt das Mittel verabreichen darf. Im Vereinigten Königreich, in Australien, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten und Kanada dürfen Tierärzte es legal verschreiben.

In Spanien dürfen sie das noch immer nicht. Katzenhalter stehen hier deshalb vor einer unmöglichen Entscheidung. Manche greifen zu Produkten, die niemand kontrolliert.

Europäische Tierärzte haben die Gesetzgeber aufgefordert, einen legalen Weg zu ermöglichen. Wir hoffen, dass sie bald Gehör finden.

Wenn deine junge Katze Fieber hat, das nicht weggeht, einen dicken Bauch bekommt oder immer weiter abnimmt, geh frühzeitig mit ihr zum Tierarzt. Zeit ist entscheidend.

Noa hat seine Chance nicht bekommen. Wir wünschen uns, dass jede Katze nach ihm ihre bekommt.

In den Katzentagebüchern

Mehr über Noa