Zum Inhalt springen
MUMCAT.org
Bleibt bei uns

Bagheera

Weiblich · Senior (Alter in Jahren: etwa 18) · Schildpatt

Am allerliebsten: Mein Lieblingsplatz? Auf dem Schoß!

Gesundheits-Checkliste

  • Gechippt
  • Geimpft
  • Kastriert
  • Entwurmt
  • Getestet & tierärztlich untersucht

Die Geschichte von Bagheera

Wie weiter unten schon gesagt: Ich stehe nicht zur Adoption, aber du kannst trotzdem auch mir helfen. Warum? Weil ich mir die Mühe gemacht habe, all diese Katzen in MEINEM Haus zu akzeptieren. Früher war ich Freigängerin, inzwischen bin ich allerdings FIV-positiv. Zu meinem 13. Geburtstag hat mein Mensch beschlossen, mich nicht mehr rauszulassen. Draußen kam ich gut zurecht und habe mir mit Vorliebe gemütliche Verstecke gesucht. Aber mittlerweile bin ich ganz zufrieden damit, drinnen in Sicherheit zu sein.

Wenn ich meinen Menschen für mich allein habe, bin ich richtig verspielt. Du kannst mir also mit einem kleinen Spielzeug eine Freude machen – oder mit einem Seresto-Halsband gegen Ungeziefer, das ich wirklich das ganze Jahr über brauche. Im Laufe der Jahre bin ich gegen so ziemlich alles, was krabbelt und fliegt, extrem allergisch geworden, vielleicht sogar gegen manche Pollen. Was mir wirklich hilft: Mit diesem schützenden Halsband bin ich zumindest deutlich entspannter.

Vor der Kamera

Bagheera im Video ansehen

Ein Tag bei Mumcat

Film auf Englisch – vollständiges Transkript weiter unten

Lies die Geschichte

Ein Tag bei Mumcat. Dreißig Katzen. Ein Mensch. Los geht’s um 8 Uhr morgens.

Jeder Morgen beginnt mit einer Runde durchs Haus, einem Guten Morgen mit herrlich alberner Stimme und einer kurzen Bestandsaufnahme: Was wurde über Nacht alles umgeworfen?

Frühstück gibt’s in Schichten. Ein Inhalator für Malu. Augentropfen für Bagheera. Schilddrüsenmedikamente für Nera, versteckt in einer großzügigen Portion Churu. Manche Katzen fressen zusammen. Manche teilen ihren Futterplatz mit niemandem. Niemals. Und Evita ist natürlich schon da und hat ihre Wünsche angemeldet.

Dann sind die Näpfe, die Schlafplätze und die große Sandkiste dran. Und ein bisschen Zeit zum Schnurren bleibt auch. Während die Katzen dösen, geht sie online auf Schnäppchenjagd nach Großpackungen. Dreißig Katzen verbrauchen eine Menge Streu.

Nachmittags stehen Tierarztbesuche an, meist zweimal pro Woche, mit jeweils zwei Katzen. Oder Einkäufe: Streu, Trockenfutter, Dosen und Spezialfutter. Oder die Wäsche: Steppdecken, Kissen, Kuscheldecken … alles frisch gewaschen für die Nickerchenplätze.

Um sieben wird die Tasche gepackt, und sie macht sich auf den Weg zur Straßenkatzenkolonie. Ein paar Katzen setzen sich zu ihr. Ein paar muss sie rufen. An zwei oder drei Stellen werden die Näpfe gefüllt.

Dann geht’s nach Hause zur letzten Mahlzeit des Tages. Die wird jedes Mal ausgesprochen dankbar angenommen. Das hört man am Fauchen.

Um ein Uhr nachts: die letzten Tabletten für Nera, die letzten Tropfen für Bagheera und noch einmal nachsehen, ob in jedem Napf ein bisschen Trockenfutter liegt. Dann darf endlich auch mal jemand anderes schlafen.

Das war ein echter Tag bei Mumcat. Morgen macht sie das alles noch einmal.